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   Chapter 6 No.6

Bergrichters Erdenwallen By Arthur Achleitner Characters: 15668

Updated: 2017-11-30 00:04


Noch nie befand sich der Richter in ?hnlicher, fieberhafter Erregung als eben jetzt, da der Gendarm Sittl seinen Rapport erstattet, und den Schraubenzieher auf den Amtstisch gelegt hat. Sittl sagte pr?cis aus, da? der verd?chtige Weirather thats?chlich Plattfü?e, den r?tselhaften Zettel als sein Eigentum bezeichnet habe.

?Was ischt 's mit dem Zettel?" fragte hastig der Richter.

?Weirather wollte ihn zurückhaben und wurde ordentlich grob, als ich die Ausfolgerung verweigerte. Eine Erkl?rung aber gab er über den Inhalt des Zettels nicht. Im Streit gelang es mir aber, den Schraubenzieher zu erwischen und einzustecken."

?Nun, denn an's Werk!" rief Ehrenstra?er, nahm den Akt vom Pult, las die Ma?e über das Instrument heraus und begann am Schraubenzieher zu messen. Bleich vor Erregung konstatierte der Richter, da? die Ma?e haarscharf auf den Millimeter stimmten. Genauer ist niemals eine Untersuchung und Protokollführung vorgenommen worden, und nun lohnt sich solche Genauigkeit in überraschender Weise geradezu wunderbar. Aber es reicht alles nicht aus, den Weirather zu verhaften. ?Wir müssen noch wissen, ob der Verd?chtige den Schraubenzieher bereits vor dem Einbruche im Besitze gehabt oder erst hintendrein erworben hat. Recherchieren Sie sofort bei hiesigen Kaufleuten oder auch bei dem Werkzeugh?ndler am Marktplatze unter Vorzeigung des Instrumentes, das Sie aber nicht aus der Hand geben dürfen. - Kommen Sie aber m?glichst rasch zurück!"

Eine andere Arbeit zu beginnen, war dem Richter in solcher Erregung schlechterdings nicht m?glich. Immer wieder las er den Akt Amareller durch und eine gewi?e Befriedigung erfüllte sein Herz. Wird es doch nur seiner Gründlichkeit zu danken sein, da? Licht in die dunkle Sache gebracht und ein Verbrecher dem Richter zugebracht werden kann.

Perathoner, der dicke Amtsdiener, meldete einen Herrn, der in dringlicher Angelegenheit den Herrn Bezirksrichter zu sprechen wünsche.

?Ich habe keine Zeit!"

?Der Herr ischt gut gekleidet, und macht seine Sache sehr pressant!"

?Gut denn, lassen Sie ihn vor! Gott, diese ewigen St?rungen!" Wenige Minuten sp?ter dienerte ein Herr in die Kanzlei, bei dessen Anblick Ehrenstra?er sich des Gedankens nicht erwehren konnte, da? er es mit frecher Zudringlichkeit irgend eines Agenten zu thun habe.

Doch die Anrede des Fremden verscheuchte solche Vermutung, denn der Besucher begann zu erkl?ren, da? er gekommen sei, vom l?blichen Gericht eine Auskunft über einen gewissen Weirather zu erbitten.

?Weirather? Jenen Geizhals? Ich mu? Ihnen bemerken, da? das k. k. Bezirksgericht kein Auskunftsbüreau ischt. Wer sind Sie und was wollen Sie?"

?Ich erlaube mir, mich vorzustellen: Christian Egger aus Innsbruck!"

?Und was wollen Sie?"

?Ich h?tte gern eine Auskunft über einen gewissen Weirather, Kaufmann, allhier."

?Kaufmann?" fragte Ehrenstra?er gedehnt. ?Kenne keinen Weirather hier, und wie schon gesagt, das Bezirksgericht ischt kein Auskunftsbüreau."

?Entschuldigen Herr Bezirksrichter! Aber vielleicht haben Sie doch die Güte, mir zu sagen, wie es gesch?ftlich um Herrn Ratschiller steht!"

?Herr, sind Sie des Teufels? Was kümmert das mich!"

?Verzeihung! Ich dachte nur, ein Richter kennt alle Leute im Orte. Bedauere, wenn ich mich geirrt habe. Vielleicht haben aber Herr Bezirksrichter selbst Bedarf, unsere Gesellschaft versichert zu ?u?erst coulanten Bedingungen ..."

?Dacht' ich's doch! Herr, scheeren Sie sich gef?lligst sofort hinaus!"

?Ich bitte sehr, bitte gleich! Solche Bedingungen gew?hrt Ihnen keine andere Gesellschaft! Wir sind unerreicht in Koulanz, namentlich Beamten in Staatsstellungen gegenüber! Pr?mien k?nnen sogar in Monatsraten bezahlt werden!"

?Hinaus! Das fehlte gerade noch, da? ich mir die kostbare Arbeitszeit von einem Assekuranzagenten wegnehmen lasse. Hinaus, oder ich lasse Sie durch den Amtsdiener wegführen!"

?Bedauere sehr! 'pfehl mich, habe die Ehre! Vielleicht überlegen Sie sich die Sache! Ich bleibe einige Tage hier, wohne im ?Ochsen'. Bitte sehr, Christian Egger ischt mein Name. Habe die Ehre, mich ganz gehorsamst zu empfehlen! Ergebenster Diener!"

Mit drohend erhobenem Arm wies Ehrenstra?er zur Thüre, durch welche der Agent verschwand.

?Eine solche Frechheit ischt mir doch noch nicht vorgekommen!" sprach ingrimmig der Richter vor sich hin, und machte zur Beruhigung seiner Nerven einige G?nge durch das kahle Zimmer.

Mittlerweile kam Sittl zurück mit dem Bescheid des Werkzeugh?ndlers, da? der Schraubenzieher von Weirather schon vor etwa zwei Jahren gekauft worden sei. Der H?ndler erinnerte sich deshalb an diesen Kauf so genau, weil der Weirather ganz besonders arg feilschte und den Preis drücken wollte.

Nur um den Geizhals los zu werden, habe der H?ndler das Instrument schlie?lich zum Selbstkostenpreis abgegeben.

?So, dann wollen wir den sauberen Vogel einfangen!" sagte Ehrenstra?er, zog die Uhr, und ordnete nun an, da? der Gendarm Sittl sogleich in voller Armatur hinaus zu Weirather gehen, und den Bauer verhaften solle, und zwar in der Weise, da? vom Angeschuldigten nichts, aber auch nicht das Geringste beseitigt werden k?nne. Ehrenstra?er will selbst nachkommen, und Hausdurchsuchung vornehmen, w?hrend welcher Weirather dem Untersuchungsgef?ngnis eingeliefert werden solle.

So geschah es. Der Richter folgte in Civil mit seinem Aktuar dem vorausgegangenen Gendarm, und erreichte das Geh?ft in dem Augenblick, da der zeternde Bauer die Fesseln um die H?nde erhielt. Der gellende Protest gegen ?Gewalt und Hausfriedensbruch" blieb v?llig unbeachtet, Weirather mu?te mit.

Ehrenstra?er aber begann ruhig und sicher seines Amtes zu walten. Sein Suchen galt haupts?chlich den Schuhen des Verhafteten, die er endlich in der Küche unter dem Herd entdeckte. Und richtig fand der Richter zu seiner gro?en Freude ein Paar Bundschuhe, die das Fu?eisen sowie die Reihenfolge der N?gel verkehrt, also das Eisen an der Fu?spitze, und demgem?? die N?gel in der Richtung zur Ferse eingeschlagen enthalten. Dadurch ist das R?tsel der seltsamen Fu?spur im Moosboden erkl?rt. Es gilt nur noch die Schuhe mit den im Akt befindlichen Spurweiten zu vergleichen. Selbstverst?ndlich nahm der Richter auch noch s?mtliche Papiere Weirathers zur Prüfung mit. Der Aktuar trug die Schuhe.

Noch am selben Abend war alles im reinen. Es stimmten die Spuren mit den Schuhen, und die Papiere ergaben den Beweis für ein weit verzweigtes Wuchergesch?ft. Blo? der Zettel ist noch r?tselhaft.

Das Verh?r am n?chsten Morgen blieb resultatlos, Weirather leugnete alles. Der Richter wurde fast etwas nerv?s ob solcher Verstocktheit und sagte dem Bauer den Diebstahl auf Grund der Untersuchungsergebnisse auf den Kopf zu.

Weirather blieb dabei, von nichts zu wissen.

Als Ehrenstra?er auf den r?tselhaften Zettel anspielte und versuchte, durch denselben n?heres aus dem Verhafteten herauszubringen, begann Weirather h?hnisch zu lachen.

Der Richter verbot solches Benehmen energisch und drohte mit spezieller Strafe. Und im Dialekt fügte Ehrenstra?er hinzu. ?Gieb das Leugnen auf, es nützt dich nichts, Weirather! Den Diebstahl beim Amareller hast du vollführt, kein anderer. Es stimmt alles haarscharf, und deine Verurteilung ischt sicher. Der verd?chtige Zettel geh?rt dir, du hast es selbst eingestanden."

Wieder lachte Weirather h?hnisch auf und sprach. ?Lassen S' Ihnen nicht auslachen, Herr Richter! Seller Zettel ischt nicht verd?chtig!"

?Was soll der Zettel dann bedeuten?"

?Eine Aufschreibung ischt er, weiter nichts!"

?Wieso? Eine richtige Aufschreibung sieht anders aus!"

?Schon m?glich, Herr! Aber ich kann's halt nicht anders!"

Ein j?her Gedanke durchzuckte den Richter. ?Kannst du etwa gar nicht schreiben und lesen, wie's Brauch ischt?"

?Nein!"

?Dann w?ren die Zeichen und Ziffern ledi

glich Notizen aus deinem Wirtschaftsleben?"

?Ja! Ich kann nur die Ziffern machen, wie sie auf den Tarokkarten stehen."

?Erkl?re das, Weirather!"

?Selles Schwein auf dem Zettel hab' ich verkauft und um 25 Gulden und 10 Gulden Anzahlung 'kriegt. Fünf Metzen Kartoffel verkauft um 12 Gulden 50 Kreuzer. Auf die Hand geliehen 50 Gulden 20 Kreuzer."

?Gut! Dann kommt die zweite Abteilung, die mit einem Zeichen, ?hnlich einem Wagen beginnt. Was bedeutet das?"

?Sell ischt die Gegenleistung. Mein Schuldner gab mir entgegen: 2 Wagenfuhren, angerechnet mit 5 Gulden, 2 Fa? Wein im Wert von 15 Gulden, Barzahlung 11 Gulden, 15 Klafter Holz, für die ich 7 Gulden rechne, 25 B?ume zu 5 Gulden."

?Na, das Rechnen verstehst du bei allem Mangel der Elementarbildung vorzüglich. Da hei?t die letzte Aufz?hlung wohl so viel, als da? du bei dem Gesch?ft 61 Gulden allweil noch verdient hast?"

?Vom Verdienen lebt der Mensch!"

?Das ischt kein Verdienen mehr, das ischt Wucher! Hast mit dem Amareller auch solche ?Gesch?fte' gemacht?"

?Es ischt nie recht 'gangen! Der la?t zu wenig aus!"

?Das kann man einem klugen Hausvater auch nicht verübeln. Ich mein' immer, der Geiz hat dich arg in den Klauen. Wieviel ischt dir der Amareller schuldig?"

?Nichts mehr!"

?Also hat er dich in der letzten Zeit ausbezahlt? Das wundert mich, denn er wird nach dem Verschwinden seines Geldes aus der Truhe nicht viel Bargeld mehr gehabt haben. War der Amareller immer z?h im Zahlen?"

Der kordiale Ton in der Rede des Richters veranla?te den Verhafteten zum Plaudern, er schl?ferte die Besorgnis ein, der Bauer verga? auf seine Situation vor Gericht und redete sich warm. ?Ein saumiger Tropf ischt er allweil g'wesen! Nichts zu kriegen, allweil im Rückstand, allweil Ausreden, ein Jammerer jahraus und jahrein, und immerfort wieder leihen, bis er mir so ein halbtausend Gulden schuldig worden ischt!"

Ehrenstra?er horchte bei Nennung dieser Summe auf, doch lie? er den sichtlich erbosten Bauer weiterreden.

?Zahlt hat er nicht, auf die Anforderung ischt er grob worden; 's Vieh hat er verkauft und 's Geld dafür eingesteckt. Ich hab' wieder nichts 'kriegt, und so hab ich mir 's Geld halt selber g'holt!"

Ehrenstra?er blinzelte dem Protokollführer zu, der inde? jedes Wort des Verhafteten bereits zu Papier gebracht hat und insbesondere die letzte Aussage fixierte.

Der Richter warf nun in harmloser Weise ein. ?Ja, ja, ganz recht, Weirather! Aber ich mein', der Amareller wird selles Geld nicht gutwillig hergegeben haben?"

?Ich hab' den Tropf auch nimmer g'fragt. Wo er 's Geld verwahrt, hab' ich ja gewu?t, und so bin ich halt es holen 'gangen!"

?Ganz richtig! Du bischt es holen gegangen. Wahrscheinlich in der Nacht?"

?Freilich!"

?Und wegen des Sultan hast deine Hündin mitgenommen?"

?Ich selber hab' keinen Hund; selle Matz hab' ich z' leihen g'nommen, und so hat der Sultan keine G'schichten gemacht."

?Dann bist durchs Fenstergitter eingestiegen, gel?"

Der starre Blick des Aktuars brachte Weirather die Gefahr in Erinnerung; der Bauer überlegte einen Augenblick und dann erkl?rte er: ?So hab' ich halt gedenkt, k?nnt' man's machen, aber ich hab' die Sach' dann decht wieder überlegt und sie dann bleiben lassen. Selles denken ischt aber, mein' ich, noch keine Sünd' und nicht straff?llig."

Mit leiser Ironie sprach der Richter. ?Das wirst du schon sehen, Weirather! Bis zum Einsteigen hast jetzt alles sch?n und ordnungsm??ig eingestanden, das ischt die Hauptsache. So, und nun werden wir dich mit dem Ma?stab messen."

Der Bauer machte einen Luftsprung vor Schrecken und auf dieses Ger?usch hin erschien Perathoner, der Amtsdiener, vorsichtshalber in der Thüre, so da? ein Fluchtversuch unm?glich ward.

?Amtsdiener, halten Sie mal den Inquisiten!" befahl der Richter, nahm den Ma?stab vom Tisch und n?herte sich dem Bauer, der heillos zeterte.

?Ruhig, Weirather! Es geschieht dir weiter nichts! Wir wollen nur wissen, wie dick dein Sch?del ischt!"

?Das braucht Ihr nicht zu wissen, mein Sch?del ischt meine Sach', und die Dicke auch!"

?Ruhig jetzt! Es ischt gleich geschehen!"

?Ich mag aber nicht! Zu was willst meine Sch?deldicken wissen?"

?Das kann ich dir schon sagen, Weirather! Ich will wissen, ob du mit deinem Dicksch?del und dem Arm dazu durchs Fenstergitter durchschlupfen konntest."

?Nicht messen, ich bitt'. Lieber sag ich's freiwillig. Ja, durchkrochen bin ich!"

?Na, also! Dann ischt die Ma?probe nicht mehr n?tig! Also zum Protokoll: Inkulpant gesteht zu, durch das vergitterte Fenster eingestiegen zu sein."

Weirather stand nun wieder trotzig vor dem Amtstisch, w?hrend der Amtsdiener zur Bewachung an der Thüre blieb. Der Richter forderte den Bauer auf, weiter zu erz?hlen, doch Weirather blieb stumm.

?Also, du willst nichts weiter sagen. Auch recht. Es w?re aber besser, wenn du dein Gewissen erleichtern würdest durch ein volles Gest?ndnis. Dem Teufel bischt ja decht verfallen infolge des verübten Verbrechens, der Schwarze wird dich bei lebendigem Leib' holen, mein' ich!"

Verstockt stand der Bauer.

?Wie du willst! Aktuar, ?ffnen Sie das Fenster!" befahl der Richter, der nun mit dem Aberglauben der Gebirgler rechnete und daraufhin eine Probe machen wollte.

Weirather wurde unruhig, es qu?lte ihn eine ersichtliche Angst, und kleinlaut fragte er nach dem Grunde des Fenster?ffnens.

?Warum ich das Fenster ?ffnen lie?, willst wissen? Das kann ich dir schon sagen. Dem Teufel bischt verfallen und der wird jetzt gleich zum Fenster hereinfahren und dich holen beim lebendigen Leib'. Damit der Teufel leichter herein kann, ischt das Fenster aufgemacht worden!"

Jetzt zitterte der Bauer an H?nden und Fü?en, bebend und kl?glich schrie er. ?Lo?t 'n nit einer! Ich sag' alles, macht das Fenster wieder zu!"

?So fang' nur an zu erz?hlen!" gebot schmunzelnd der Richter, der seine Rechnung richtig sah. Ehrenstra?er schlo? selbst das Fenster, indes der Aktuar sich wieder schreibfertig machte.

Z?gernd, immer den Blick auf das Fenster gerichtet, begann Weirather zu gestehen, da? er sich durch das Gitter zw?ngte, eine Fensterscheibe mit Pechpflaster verklebte und dann eindrückte, worauf die Fensterriegel leicht zu ?ffnen waren.

?Bischt denn nicht gest?rt worden bei dieser Arbeit?" fragte der Richter.

?Geh?rt hab' ich wohl etwas, wird wohl ein Knechtl zu den Madelen 'gangen sein. Sell war günstig."

?Und dann bischt in die ansto?ende Kammer, wo die Truhe steht und hast die Truhe mit dem Schraubenzieher aufgesprengt?"

?Ja, ganz richtig!"

?Das Geld hast genommen?"

?Ischt ja decht mein Geld g'wesen!"

?Das ischt halt Ansichtssache. Wie bischt denn wieder fort?"

?Gleich nur hinten au?i!"

?Wieso hinten?"

?Durch 'n Stallgang und Katschaus!"

?So, so! Das genügt! Man führe den Inkulpaten in seine Zelle!"

Weirather warf noch einen sorgenvollen Blick auf das Fenster und lie? sich dann widerstandslos abführen.

Zur Erledigung dieses Falles ist nur noch n?tig, den Amareller in Bezug auf sein Schuldverh?ltnis zu Weirather zu verh?ren, dann kann der Inkulpat dem Kreisgericht zur Aburteilung überstellt werden. Und das Verh?r ergab, da? Amareller wohl etwas über hundert Gulden dem Geizhals schuldig ist, jedoch nicht mehr, und Weirather ein berüchtigter Wucherer sei. Amareller h?tte gern gewu?t, ob man den Einbrecher und Dieb schon gefa?t habe, doch wurde ihm keine Mitteilung hierüber gemacht. Da? Weirather, von dessen Verhaftung man in der ganzen Gegend sprach, identisch mit dem Dieb sein k?nnte, hielt selbst Amareller für unm?glich.

Nun konnte der dickleibig gewordene Akt per Post an das Kreisgericht abgehen, wohin Weirather im Schubwege transportiert wurde.

?Eine Nummer wieder einmal glücklich erledigt!" murmelte befriedigt der pflichttreue Richter.

* * *

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